Die Chronik von Birkendorf

Birkendorf: 90 Jahre Heimat –

60 Jahre Tourismus –

12 Jahre Rothauser Land

von Josef Kaiser

Darstellung der Geschichte Birkendorfs, eingebettet in sein „Umland“, ab den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute – gegliedert in 4 Teile auf 604 Seiten mit 330 Bildern. Erhältlich auf dem Rathaus in Ühlingen, Kirchplatz 1 für 25 €. Telefon. Bestellung unter 07743/9200-0 (Porto 5 €)

Zum Inhalt

Teil I: Birkendorf – wie es früher war: Die Dorfgeschichte zwischen 1925 und 1950

Insbesondere durch die Erzählungen von Zeitzeugen und ergänzt durch schriftliche Quellen werden die Lebensumstände und die soziale und wirtschaftliche Lage der Birkendorfer in dieser dramatischen Zeit deutscher Geschichte beschrieben. Dazu gehören insbesondere die Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen in ihren (Groß-)Familien, in den Schulen und mit ihrer Kirche. Das „Wachsen“ des 3. Reiches im Dorf, das Erleben und das Überleben der Kriegs- und Nachkriegszeit und insbesondere die persönlichen Erlebnisse von 9 Kriegsteilnehmern werden dargestellt. Diese Berichte haben - wie eigentlich das ganze Buch - überörtliche Bedeutung.

Teil II: 60 Jahre Tourismus in Birkendorf

Hier wird der Aufstieg Birkendorfs von einem Bauerndorf zu einem respektablen Kurort mit zeitweise über 100.000 Übernachtungen nach 1950 erzählt. Hintergrund dieses Aufstiegs sind sowohl außergewöhnliche Leistungen der Birkendorfer Bürger, aber auch die geschichtlichen Umstände der Zeit. Es wird erzählt, wie nationale und übernationale Ereignisse und Verhaltensänderungen der Deutschen die Entwicklung des Fremdenverkehrs beeinflusst haben und schließlich auch zu einem drastischen Rückgang der Gästeübernachtungen geführt haben. Zu den Versuchen, diesem Rückgang entgegenzuwirken, gehören u.a. die Gründung des Rothauser Landes und dann dessen Beitritt zur Hochschwarzwald Touristik GmbH. In diesem Zusammenhang wird ein Blick über den „Birkendorfer Tellerrand“ gewagt, indem die Entwicklung des Tourismus in den anderen Ortsteilen der „Großgemeinde“ Ühlingen-Birkendorf beschrieben wird. Auch wird versucht, dem neuen „Ländchen“ Rothauser Land“ ein „Gesicht“ zu geben.

Teil III: Menschen, Gruppen und Geschichte(n)

Hier werden in 13 Kapiteln Themen und Geschichten dargestellt, die in den ersten beiden Teilen nur am Rande oder gar nicht erzählt werden. Dazu gehören z.B. im 1. Kapitel Berichte über die Elektrifizierung des Dorfes, über Gemeindereformen und Eingemeindungen bis hin zu aktuellen Entwicklungen. In weiteren Kapiteln geht es um die Geschichte von 70 „untergegangenen“ Betrieben, aber auch von rund 30 aktiven Unternehmungen (inklusive der beiden Banken) und Gasthöfen im Dorf. Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit der Entwicklung der Landwirtschaft.
Die Aufzeichnung der Gedichte der Heimatdichterin Mina Kaiser und der an den Heimatabenden vorgetragenen Gedichten sollen diese vor dem Vergessen bewahren. Die beispielhafte Vorstellung einiger Personen (nicht nur Funktionsträger) aus Vergangenheit und Gegenwart soll zum Ausdruck bringen, dass die Leistungen und das Vorbild von Persönlichkeiten auch wichtig für den Lauf einer „Dorfgeschichte sind. Die Geschichte und die Rolle der zahlreichen „Events“ und Feste dürfen ebenso wenig fehlen wie die Entwicklung der beiden Partnerschaften mit Frankreich bzw. Japan. Die Geschichten des Kindergartens, der Volksschule und der beiden Pfarreien (von Anfang an) sind ganz wichtige Elemente der Dorfgeschichte. Zum kulturellen Reichtum des Dorfes gehören aber auch die zahlreichen Musikanten und Musikgruppen, die es gab und die es aktuell gibt.

Teil IV: Das „Große Buch der Vereine“

Die Geschichte von 9 „untergegangenen“ und 16 aktiven Vereinen wird hier jeweils von Anfang an dargestellt. Dabei wird die Bedeutung der Vereine für den Zusammenhalt und die Lebensqualität im Dorf deutlich gemacht. In der Geschichte vieler Vereine spiegelt sich aber auch die Dorfgeschichte selbst wieder.

 

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